Mountain Force Botschafter
Heidi Voelker

Heidi Voelker

* 1968 Pittsfield, Massachusetts / USA, lebt heute in Park City, Utah / USA

Heidi Voelker

Die US-Skirennläuferin gehörte zwölf Jahre zur US-amerikanischen Skinationalmannschaft und nahm jeweils dreimal an Olympischen Winterspielen und Weltmeisterschaften teil. Im Skiweltcup fuhr sie sechs Mal unter die besten Zehn. Seit dem Ende ihrer aktiven Karriere 1997 ist Heidi Voelker Botschafterin für das Skiresort Deer Valley in Utah/USA und seit 2013 Ambassador von Mountain Force.

Sie haben Ihre Profikarriere schon vor einigen Jahren beendet. Wie oft stehen Sie im Winter noch auf den Skieren?

Da habe ich wirklich Glück: Ich kann noch an 5-6 Tagen pro Woche Ski fahren. Ich stehe also immer noch sehr viel auf den Skiern. Bei meinem Job im Deer Valley Resort bin ich immer auf der Piste.

Wie wichtig ist für Sie heute noch das Skifahren?

Skifahren ist mein Leben, und das schon seit meinem zweiten Lebensjahr. Skifahren ist immer noch sehr wichtig für mich, weil es mein Job ist und auch unser Familiensport.

Sie repräsentieren das Deer Valley in Utah. Was ist so besonders an der Region?

Park City in Utah ist ein ganz besonderer Ort, weil es dort im Stadtgebiet drei große Skigebiete gibt. Noch dazu ist es sehr einfach zu erreichen: Vom Flughafen in Salt Lake City sind es nur 32 Meilen, also etwa 50 Kilometer.

Haben Sie eine Lieblingspiste?

Ich fahre auf allen Pisten im Deer Valley sehr gerne. Für welche ich mich entscheide, hängt vom Tag und von den Bedingungen ab. Wenn es der richtige Tag für Pulverschnee ist, dann Empire oder Mayflower Bowl, wenn es ein sonniger Tag ist und ich eine präparierte Piste brauche, dann ist Bald Mountain angesagt und bei Lichtverhältnissen mit schwachen Kontrasten fahre ich am liebsten zwischen den Bäumen.

Welchen Sport betreiben Sie im Sommer?

Im Sommer liebe ich es mit meinem Hund zu wandern oder Rennrad zu fahren. Ich verbringe auch viel Zeit damit, meinen Söhnen beim Lacrosse zuzuschauen.

Gibt es Skigebiete, wo Sie gerne nochmal hinfahren würden?

Ich würde sehr gerne noch einmal nach Europa kommen und dort im Sommer auf den Gletschern von Zermatt und Saas-Fee Ski fahren. Im Winter träume ich von Cortina und St. Anton.

Wo bewahren Sie Ihre Pokale und Medaillen auf?

Ich stelle meine Medaillen und Pokale nirgendwo offen aus. Ich denke, das ist besser so, damit meine Kinder nicht das Gefühl haben, das müsste auch ihr Ziel sein.

Welcher Skibekleidungstyp sind Sie?

Mein Ski-Outfit darf gerne ein Eyecatcher sein! In der kommenden Saison freue ich mich zum Beispiel schon auf das Mountain Force Rider III Jacket und die Rider Pants.

Was schätzen Sie an Mountain Force?

Mountain Force hält wunderbar warm und das ohne aufzutragen. Außerdem finde ich die Schnitte sehr vorteilhaft und feminin.

Martina Ertl-Renz

Martina Ertl-Renz

* 1973 Bad Tölz, lebt heute in Lenggries

Martina Ertl-Renz

Über zehn Jahre hat Martina Ertl-Renz im internationalen Skirennsport ganz vorne mitgemischt – sie gehört zu den erfolgreichsten Skirennläuferinnen der Welt. Die Lenggrieserin gewann drei olympische Medaillen, 14 Weltcuprennen in drei verschiedenen Disziplinen, sie wurde zweimal Weltmeisterin und vierzehnmal Deutsche Meisterin. Als sie sich 2006 vom Profisport verabschiedete, war sie insgesamt 430 Weltcuprennen gefahren. Heute führt sie mit ihrem Mann zusammen ein Spezialgeschäft für Sportbekleidung in München und ist eine gefragte Co-Kommentatorin für den Skisport bei Fernsehübertragungen. Seit 2012 ist sie Mountain Force Ambassador.

Sie haben sich 2006 vom Profisport verabschiedet, wie viel Zeit verbringen Sie noch auf Skiern?

Ich komme noch recht häufig zum Skifahren. Ich bin oft mit meinen Kindern unterwegs, die sind fünf und sieben Jahre alt, fahren aber inzwischen sehr gut Ski, und es macht ihnen viel Spaß.

Haben Sie Ihren Kindern das Skifahren beigebracht?

Meine wollten mit der Mama Skifahren gehen, und ich hab‘s sehr gerne gemacht.

Machen Sie noch andere Sportarten, z.B. im Sommer?

Ich mache viele Sachen – ich gehe sehr gerne Laufen, Mountain Biken, Rennradfahren, auf Bergtouren. Egal was, aber ich mache sicher drei bis vier Mal in der Woche Sport. Das hält fit für den Winter.

Haben Sie eine Lieblingspiste?

Ich fahre gerne zu Hause auf den gewohnten Pisten. Wo ich außerdem gerne noch mal Skifahren würde, ist Vail in den USA. Die Gegend ist mir in guter Erinnerung geblieben. Wenn die Kinder groß genug sind, nehmen wir sie dorthin mit.

Ihr Geschäft Ertl-Renz in München, wo Sie Sportschuhe maßanfertigen, ist weit über die deutschen Grenzen hinaus bekannt und viele internationale Top-Athleten und sogar Musik-und Filmstars lassen sich bei Ihnen beraten. Gibt es da persönliche Highlights?

Ja, wir haben hin und wieder mal prominente Leute da. Mein persönliches Highlight war der Besuch von Javier Martinez. Er war gerade erst zum FC Bayern gewechselt und kam am zweiten Tag zu uns in den Laden. Es war einfach ein sehr nettes Gespräch – er wusste noch nicht wo man gut wohnen konnte und wie München so ist.

Wo bewahren Sie heute Ihre Medaillen und Pokale auf?

Die Kristallkugeln vom Weltcup und die Medaillen stehen im Wohnzimmer dezent in der Ecke, nicht großartig dekoriert. Der Rest liegt auf dem Speicher bei Mama.

Was für ein Skibekleidungstyp sind Sie im Winter? Gehen Sie lieber mit oder ohne wattierte Jacke und Hose zum Skifahren?

Ich mag es gerne, wenn ich verschiedene Schichten übereinander tragen kann, weil ich damit sehr flexibel bin. Als Frau friert man doch öfter und schneller, und dann ist eine dünne Daunenjacke, die man klein zusammenpacken kann, ideal.

Was gefällt Ihnen an MF?

Die tollen Materialien, den unglaublichen Tragekomfort mit dem 12-Wege-Stretch. An den Hosen habe ich den hohen Nierenschutz sehr zu schätzen gelernt – wenn man mit zwei kleinen Kindern auf der Piste ist, muss man sich ständig bücken! Auch der Look ist sehr modisch - also ich bin sehr begeistert.

Peter Runggaldier

Peter Runggaldier

*1968 in Brixen, Südtirol/I, lebt heute im Grödnertal, Südtirol/I

Peter Runggaldier

Der Südtiroler Skirennfahrer Peter Runggaldier gehörte in den 1990er Jahren zu den internationalen Top-Athleten in den Disziplinen Abfahrt und Super-G. Als „Runghi“ von seinen Fans gefeiert, wurde er 1991 Vizeweltmeister in der Abfahrt und gewann 1994/95 den Gesamtweltcup im Super-G. Seit dem Ende seiner Profi-Karriere betreibt er ein Skileistungszentrum in Gröden in den Dolomiten. Seit mehreren Jahren ist er Mountain Force Ambassador.

Sie haben sich 2000 vom Profisport verabschiedet, wie viel Zeit verbringen Sie noch auf Skiern?

Ab Dezember bin ich fast jeden Tag auf den Skiern. Entweder privat oder mit meinen Kunden als Skilehrer oder Leiter von Skisafaris.

Im Winter 13/14 sind Sie als Vorläufer bei der Grödner Weltcup-Abfahrt gestartet. Wie hat es Ihnen gefallen, mal wieder Wettkampfluft zu schnuppern?

Mit 14 Jahren war ich zum ersten Mal Vorläufer und vor 14 Jahren habe ich aufgehört mit dem Weltcup! Das war wirklich ein Erlebnis, nach all den Jahren mal wieder auf einer Strecke fahren zu dürfen, die nur für mich präpariert wurde, wo man richtige Sprünge machen konnte – 6 Meter hoch und 50 Meter weit! So etwas ist auf einer normalen Piste nicht möglich. Natürlich geht es dabei nicht um Geschwindigkeit, aber man muss schon gut fahren können, sonst kann man die Piste nicht testen.

Haben Sie wieder Lust bekommen auf den alten Rennzirkus?

Ja natürlich. Aber man bräuchte zu viel Training, vor allem auch um die ganzen Feinheiten wieder aufzufrischen. Ich mache mir da keine Hoffnungen und will es im Grunde auch gar nicht mehr – man riskiert einfach zu viel. Das sieht man auch daran, dass die FIS oft große Schwierigkeiten hat, jemanden zu finden, der diese Pisten als Vorläufer unter die Lupe nehmen will, weil es so gefährlich ist. Aber toll war es schon.

Sie fahren im Sommer viel Mountain Bike. Das ist auch nicht ganz ungefährlich ...

Ich fahre aber nur zu meinem eigenen Vergnügen. Ich fahre keine Rennen, ich organisiere sie lieber, wie z.B. den Mountainbike-Marathon «Sellaronda Hero» im Grödnertal.

Haben Sie eine Lieblingspiste?

Nein, eigentlich fahre ich überall gerne. Gerne auch in den Dolomiten, da gibt es so viele Möglichkeiten, dass man an einem Tag keine Piste zweimal fahren muss. Es muss aber richtig Winter sein und nicht auf einem Gletscher.

Wo bewahren Sie heute Ihre Medaillen und Pokale auf?

Einfach so im Haus. Meine Mutter hat auch noch ein paar. Ich bin da kein leidenschaftlicher Sammler und habe auch keine Vitrine oder so etwas. In der Stube steht z.B. nur die Weltcup Kugel.

Was für ein Skibekleidungstyp sind Sie im Winter: Gehen Sie lieber mit wattierter Jacke und Hose zum Skifahren oder mit dünneren Shells?

Bei mir darf es nicht so warm sein. Eine dicke Jacke oder Hose brauche ich meistens nicht, nur wenn es wirklich eiskalt ist. Ansonsten trage ich lieber dünnere Shell-Teile, die ich nach dem Zwiebelprinzip bei Bedarf einfach ausziehen und wieder anziehen kann.

Was schätzen Sie an Mountain Force?

Die Hose hat mir von Anfang an sehr gut gefallen. Sie ist bequem und im Vergleich zu anderen wird man sie nicht müde. Andere Hosen sind oft so schwer, dass man abends nach einem ganzen Tag auf der Piste das Gefühl hat, jetzt fällt ein richtiges Gewicht von mir ab. Nach sieben Stunden Skifahren macht das wirklich etwas aus.

Alexandra Meissnitzer

Alexandra Meissnitzer

*1973 in Salzburg/A, lebt heute in Salzburg/A

Alexandra Meissnitzer

Die österreichische Skirennläuferin zählte in ihrer mehr als zehnjährigen Profikarriere zur Elite des internationalen Skisports. Als Doppelweltmeisterin, Gesamtweltcupsiegerin, mehrfache Olympia- und WM-Medaillengewinnerin, schaffte sie es trotz Verletzungen immer wieder nach Vorne und wurde zweimal zu Österreichs Sportlerin des Jahres gewählt. Nach dem Ende ihrer aktiven Zeit wechselte sie in die Wirtschaft und arbeitet als Moderatorin und Motivationscoach. Seit 2008 begleitet sie den internationalen Skirennsport als Co-Kommentatorin des ORF und ist Ambassador von Mountain Force.

Sie haben sich 2008 vom Profisport verabschiedet. Wie viel Zeit verbringen Sie noch auf Skiern?

Im Winter bin ich als Co-Kommentatorin beim ORF für den Skisport noch viel unterwegs und komme natürlich auch zum Skilaufen. Ich würde sagen, ich stehe dann genauso oft auf Skiern wie in meiner aktiven Zeit. Man muss auch fit sein, wenn man mit der Helmkamera am Kopf die Piste abfährt und den Zuschauern live die Schwierigkeiten der Strecke erklärt!

Sie haben auch die Olympischen Winterspiele Sotschi kommentiert. Wie war es dort?

Das Skigebiet in Sotschi ist super – zumindest die Pisten, die wir kennengelernt haben. Überraschend für mich war die herzliche Freundlichkeit und Aufgeschlossenheit der Menschen, die dort leben.

Gibt es eine Lieblingspiste für Sie?

Ich würde sagen, in Österreich sind wir schon extrem gut aufgestellt mit hervorragenden Pisten. Eine spezielle Lieblingspiste oder ein besonderes Skigebiet könnte ich da gar nicht nennen.

Gibt es Gegenden, wo Sie gerne nochmal Skilaufen würden?

Dafür müsste ich gar nicht so weit weg – Südtirol kenne ich z.B. noch gar nicht so gut. Etwas, was ich unbedingt noch einmal machen möchte, ist Heli-Skiing. Dazu bin ich noch nicht gekommen und das stelle ich mir sehr interessant vor.

Nach Ihrer Sportkarriere sind Sie in die Wirtschaft gewechselt und arbeiten heute als Moderatorin und Motivationscoach. Was ist Ihre Botschaft? Was kann die Wirtschaft vom Sport lernen?

Im Grunde genommen geht es immer um dasselbe: Um Motivation, um Risikobereitschaft, darum, dass man sich entscheiden muss. Das gilt für alle Bereiche, für den Sport genauso wie für Beruf und Alltag. Vom Sport habe ich gelernt, einen hohen Anspruch an mich zu stellen und ein Ziel zu verfolgen, ich nenne das auch den „Goldgedanken“. Ich denke, keiner will z.B. eine Beziehung haben, die sich anfühlt wie ein dritter Platz. Wenn man hohe Ziele hat und bereit ist, etwas dafür zu tun, dann ist alles möglich. Genau das vermittelt der Sport. Im Sport kann jeder alles erreichen, da spielen Geld oder Beziehungen keine Rolle. Das ist auch das Schöne am Sport.

Sie sind außerdem Miteigentümerin des Restaurants »Genussprojekt« in Salzburg. Wie ist es dazu gekommen?

Das ist mir einfach passiert – eine gute Freundin hat mich gefragt und ich habe zugesagt. Das war noch während meiner aktiven Zeit, aber es war mein erstes Projekt außerhalb des Skisports. Ich bin selbst ein Genussmensch und deshalb fand ich, dass es gut zu mir passt.

Wie halten Sie sich im Sommer fit?

Ich mache noch sehr viel Sport – viel Ausdauersport wie Laufen und Radfahren und ich mache Krafttraining im Fitnessstudio. Ich brauche das, sonst bin ich unerträglich! Schließlich esse ich gerne und bin ein Genießer, also muss ich mich auch fit halten. Bei den Kamerafahrten mit 100 Stundenkilometer wäre alles andere auch fahrlässig.

Wo bewahren Sie heute Ihre Medaillen und Pokale auf?

Ich traue mich gar nicht, das zu sagen… Also die wichtigsten Auszeichnungen, wie z.B. die Weltcup Kugel, sind bei meinen Eltern, die Goldmedaillen liegen in einem Sackerl in meiner Kommode – die braucht man manchmal für Fotos. Ich bin natürlich stolz auf das, was ich erreicht habe, aber ich muss meine Trophäen nicht jeden Tag sehen. Was ich allerdings in meiner Wohnung aufgestellt habe ist die Romy, das ist der österreichische Film- und Fernsehpreis. Der sieht auch als Objekt schön aus, und es ist nicht alltäglich, diesen Preis als Sportlerin verliehen zu bekommen.

Was für ein Skibekleidungstyp sind Sie im Winter? Gehen Sie lieber mit oder ohne wattierte Jacke und Hose zum Skifahren?

Es muss warm sein. Mir wird schnell kalt. Letztes Jahr in Kanada bin ich bei -36°C auf der Piste gewesen. Eine gute Wattierung und ein hoher Kragen sind mir schon wichtig.

Was schätzen Sie an Mountain Force?

Mountain Force ist unheimlich stylisch – eine der wenigen Firmen, die den Spagat zwischen sportlich und modisch wirklich hinbekommen. Auch die Passform der Hosen ist super, daran wird jede Frau Freude haben.

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